Episodes

Sunday Jul 28, 2024
”Neue Begegnungsräume gesucht” – Dami Charf spricht mit Susanne Richter
Sunday Jul 28, 2024
Sunday Jul 28, 2024
Dami Charf ist Trauma-Expertin. Sie ist Autorin, bietet körperorientierte Psychotherapie an und lehrt in Seminaren und online Workshops.
Als Trauma gilt in der Forschung inzwischen nicht nur mehr das „Schocktrauma“ nach einem einzelnen überwältigenden Erlebnis, sondern auch das sog. Entwicklungs- oder Bindungstrauma. Dabei spielen nach außen viel weniger dramatische Erlebnisse eine Rolle wie frühe Bindungserfahrungen.
In einigen online-Videos spricht Dami Charf auch über ihre eigene Geschichte und welche Rolle Glauben für sie in ihrem Heilungsprozess gespielt hat.
Ich freue mich sehr, dass Dami Charf Lust hat, das Thema Glaube in unserem Podcast mal genauer unter die Lupe zu nehmen.
„Ich glaube, ich bin aber nicht religiös.“ Sagt Dami Charf. „Glaube ist ein ganz wichtiger Faktor für eine funktionierende Gesellschaft und für Menschen, die sich heilfühlen.“ Sie erzählt, welche Auswirkungen Trauma auf unsere Gesellschaft hat und warum wir dringend neue Räume für Begegnung brauchen.

Sunday Jul 28, 2024
Sunday Jul 28, 2024
Man sieht Tillmann Bendikowski an, dass er Geschichte lebt, so begeistert erzählt er von einer Moorleiche genau so wie von den Lübecker Märtyrern und der verschwundenen Lesebrille einer Nonne. Das macht er im NDR Fernsehen in „DAS! Historisch“, und das hat er jetzt gemeinsam mit Sabine Knor in dem Buch „Sagenhafte NORDGeschichten“ gemacht. Am Ende der 14 Geschichten stehen Literaturhinweise und Tipps für Ausflüge, so dass das Buch auch ein norddeutscher Reiseführer ist. Ich finde, es pass mit den etwa 25 Seiten langen Geschichten auch sehr gut auf den Nachttisch.

Wednesday Jul 24, 2024
Uwe Vetterick im Gespräch mit Susanne Richter über Glauben und Transparenz
Wednesday Jul 24, 2024
Wednesday Jul 24, 2024
Uwe Vetterick ist Headcoach am Madsack Medien Campus in Hannover. Als Journalist war er bis vor Kurzem 17 Jahre Chefredakteur der Sächsischen Zeitung. Ich lese von ihm, dass er als Reaktion auf Anfeindungen gegenüber der Presse und die Pediga-Bewegung die Redaktionsräume ins Erdgeschoss hat umziehen lassen. Mit großen Glasfronten: Transparenz ist alles. Das finde ich stark. Hier kann man genau sehen, was die Medienschaffenden machen, welche Themen sie bearbeiten. Man kann in Kontakt kommen. Das finde ich stark. Nicht abschotten, sondern Vertrauen gewinnen als Strategie.
„Suchet der Stadt Bestes“ hat in den Redaktionsräumen an der Wand gestanden. Ein Vers aus dem biblischen Buch Jeremia. Ich freue mich, dass Uwe Vetterick sich die Zeit nehmen möchte für unser Interview.
Uwe Vetterick ist überzeugter Christ und in der DDR aufgewachsen. Er weiß, was es heißt, Nachteile für seine Überzeugung in Kauf nehmen zu müssen.
Für ihn sei aber damals seine Begegnung mit dem Glauben so berührend gewesen und habe ihn niemals wieder losgelassen, sagt er.
Mit mir spricht er über seine Arbeit als Journalist und welche Auswirkungen sein Glaube auf seine Arbeit und seine Haltung zum Leben hat. Er spricht auch öffentlich darüber, was er glaubt. Im Osten gibt es so wenig Christen, sagt er. Woher sollen es die Menschen nehmen, wenn wir nicht sprechen?